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Wohnen im Denkmal

Während der Sanierungs- und Umbauplanung wurde das Wohnhaus aus dem Jahr 1939 unter Denkmalschutz gestellt. Es bildet eines der letzten Zeugnisse des ehemaligen Militärflughafens in Münster- Handorf, da die Wohnungen in diesem Haus den Offizieren nebst Bediensteten vorbehalten waren und zweckgebunden errichtet wurden.

In enger Abstimmung mit der unteren Denkmalschutzbehörde sowie dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe haben wir einen denkmalgerechten Sanierungs- und Umbauplan entwickelt. In dem Gebäude entstehen sechs hochwertige Eigentumswohnungen, der Wärmeschutz wird durch eine mineralische Innendämmung realisiert.

Im neuen Dachausbau werden zeitgemäße Gauben ergänzt. Neue Bauteile wie die Gauben, aber auch Fenster in den an heutige Wohnqualitäten angepaßten Giebelwänden werden in anthrazitgrau gestaltet, alle übrigen Bauteile werden erhalten oder in Anlehnung an die originale Konstruktionsweise wiederhergestellt.

In den Obergeschossen haben wir Stahlsteindecken vorgefunden. Hier gilt es, im Bauablauf eine besondere Vorsicht walten zu lassen, um diese funktionsgerecht zu erhalten und den baulichen Brandschutz darzustellen. Gleiches gilt für die bestehende Holztreppe, die im Sinne des Brandschutzes ertüchtigt werden muß.

Das Gebäude erhält eine neue Gas-Brennwert-Anlage. Zusammen mit der Erneuerung der Fenster und der Innendämmung geling es, auch mit den Auflagen des Denkmalschutzes, ein KFW-Effiziensgebäude 115 zu erreichen und neben den steuerlichen Vergünstigungen aus dem Denkmalschutz auch eine Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau zu erhalten.